<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Operation Oasis</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Oasis"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Operation_Oasis rootpage-Operation_Oasis skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Operation Oasis</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Operation Oasis</b> war 1947 eine britische Operation, um <a href="Alija_Bet" title="Alija Bet">illegale Einwanderer</a> aus <a href="V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina" title="Völkerbundsmandat für Palästina">Palästina</a> in die europäischen Länder ihrer Abreise zurückzubringen. Erste und einzige Aktion war die Rückführung der Passagiere der <a href="Exodus_(Schiff)" title="Exodus (Schiff)"><i>Exodus</i></a>. Durch die Weigerung der Passagiere, in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> an Land zu gehen und den Beschluss der britischen Regierung, die <i>Exodus</i>-Passagiere in der <a href="Britische_Besatzungszone" title="Britische Besatzungszone">Britischen Besatzungszone in Deutschland</a> zu internieren, erhielt die Operation eine unvorhergesehene politische Tragweite, die bedeutende Auswirkungen auf das Ende des britischen Mandats in Palästina und auf die <a href="Gr%C3%BCndung_des_Staates_Israel" class="mw-redirect" title="Gründung des Staates Israel">Gründung des Staates Israel</a> hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgeschichte">Vorgeschichte</h2></div>
<p>Das britische <a href="Wei%C3%9Fbuch_von_1939" title="Weißbuch von 1939">Weißbuch von 1939</a> begrenzte sehr drastisch die legale Einwanderung von Juden nach Palästina; es war damit einer der Auslöser der als Alija Bet bezeichneten illegalen Einwanderung. Bedingt durch den <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> kam diese zwischen 1940 und 1945 nahezu zum Erliegen, lebte jedoch nach Kriegsende verstärkt wieder auf. Verschiedene jüdische Organisationen wie <a href="Jewish_Agency" class="mw-redirect" title="Jewish Agency">Jewish Agency</a>, <a href="Mossad_le_Alija_Bet" title="Mossad le Alija Bet">Mossad le Alija Bet</a>, <a href="Hagana" title="Hagana">Hagana</a> und der <a href="Palmach" title="Palmach">Palmach</a> mit seiner Untergruppe <a href="Palyam" title="Palyam">Palyam</a> organisierten die <a href="Bricha" title="Bricha">Flucht europäischer Juden</a> und die illegale Einwanderung nach Palästina. Sie konnte dank starker finanzieller Unterstützung, vorwiegend durch amerikanische Juden, in großem Stil durchgeführt werden.
</p><p>Die britische Mandatsverwaltung versuchte mit großem Aufwand, die illegale Einwanderung zu unterbinden. Aufgegriffene Flüchtlinge wurden deshalb in <a href="Internierungslager" title="Internierungslager">Internierungslagern</a>, vorwiegend in <a href="Atlit" title="Atlit">Atlit</a>, inhaftiert. Die Lage in den Internierungslagern in Palästina war zusätzlich angespannt, da durch die Auseinandersetzungen zwischen der britischen Mandatsmacht, jüdischen und arabischen Gruppierungen zahlreiche Bürger des Mandatsgebiets verhaftet wurden und in den Lagern einsaßen (siehe z. B. <a href="Operation_Agatha" title="Operation Agatha">Operation Agatha</a>). Um die Situation in Palästina zu entspannen und in der Hoffnung, damit den Strom der Flüchtlingsschiffe über das <a href="Mittelmeer" title="Mittelmeer">Mittelmeer</a> einzudämmen, wurde mit der <a href="Regierungserkl%C3%A4rung_zur_Deportation_illegaler_Einwanderer_nach_Zypern_1946" title="Regierungserklärung zur Deportation illegaler Einwanderer nach Zypern 1946">Regierungserklärung zur Deportation illegaler Einwanderer nach Zypern 1946</a> die Inhaftierung der Flüchtlinge auf <a href="Britisch-Zypern" title="Britisch-Zypern">Britisch-Zypern</a> beschlossen. Entgegen den Erwartungen hatte diese „<a href="Operation_Igloo" title="Operation Igloo">Operation Igloo</a>“ genannte Aktion keinen Einfluss auf den Flüchtlingsstrom. Stattdessen wurden zunehmend sehr große Flüchtlingsschiffe mit Platz für weit über 1000 Passagiere eingesetzt, was die Zahl der Einwanderer noch weiter steigerte. Die Lage in den Internierungslagern auf Zypern war daher auch zunehmend angespannt.
</p><p>Seit der <a href="La-Spezia-Aff%C3%A4re" title="La-Spezia-Affäre">La-Spezia-Affäre</a> wurde die britische Mandats- und Judenpolitik von der Weltöffentlichkeit mit erhöhter Aufmerksamkeit beobachtet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Operation_Oasis">Operation Oasis</h2></div>
<p>Mit der Operation Oasis, der Rückführung der illegalen Einwanderer in das Land ihrer Abreise, sollte die untragbare Lagersituation auf Zypern entschärft werden. Gleichzeitig erhoffte man sich in der britischen Administration einen zusätzlichen Abschreckungseffekt und damit endlich die erhoffte Auswirkung auf den Flüchtlingsstrom. Das erste und letztlich einzige durch die Operation Oasis betroffene Flüchtlingsschiff war die <a href="Exodus_(Schiff)" title="Exodus (Schiff)"><i>Exodus</i></a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Rückfahrt_nach_Europa"><span id="R.C3.BCckfahrt_nach_Europa"></span>Rückfahrt nach Europa</h3></div>
<p>In den frühen Morgenstunden des 18. Juli 1947 wurde die <i>Exodus</i> etwa 20 km vor <a href="Gaza_(Stadt)" title="Gaza (Stadt)">Gaza</a> von den Briten aufgebracht und nach <a href="Haifa" title="Haifa">Haifa</a> geführt. Mit dem Transfer der Passagiere der <i>Exodus</i> auf die drei Deportationsschiffe <i><a href="Ocean_Vigour" title="Ocean Vigour">Ocean Vigour</a>, <a href="Runnymede_Park" title="Runnymede Park">Runnymede Park</a></i> und <i>Empire Rival</i> begann am selben Tag die Durchführung der Operation Oasis. Obwohl auf den Deportationsschiffen wesentlich weniger Passagiere untergebracht wurden als auf der <i>Exodus</i>, herrschte auch dort drangvolle Enge. Viele Passagiere hatten kein Bett zur Verfügung und schliefen auf dem Boden. Die Juden rechneten damit, wie die Passagiere der vorangegangenen aufgebrachten Flüchtlingsschiffe in Internierungslager nach Zypern gebracht zu werden. Gerüchte über einen anstehenden Rücktransport nach Frankreich sorgten für zunehmende Unruhe unter den Passagieren. Als das Ziel der Fahrt Gewissheit wurde, machten sich die Juden mit lautstarker Empörung Luft.
</p><p>Am 29. Juli erreichten die Schiffe <a href="Port-de-Bouc" title="Port-de-Bouc">Port-de-Bouc</a>. Die Briten planten, die Flüchtlinge mit Gewalt von den Schiffen zu bringen, wogegen die französische Regierung intervenierte. So wurde versucht, die Juden zur freiwilligen Ausschiffung zu bewegen, indem die Bedingungen an Bord bei der zu dieser Zeit herrschenden Hitzewelle vorsätzlich verschlechtert wurden. Gleichzeitig lockte die französische Regierung mit <a href="Asyl" title="Asyl">Asyl</a>, was Freiheit und Arbeit bedeutete. Die britischen Schiffe durften nicht unbegrenzt in französischen Gewässern ankern; daher wurde am 21. August mit dem Kommunique Nr. 127 ein <a href="Ultimatum" title="Ultimatum">Ultimatum</a> gesetzt:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote lang="en" style="margin:0;">
<p>“It being obviously impossible for three British transport ships to anchor for an indefinite period in French inshore waters, it has been decided that if the Jews do not begin to disembark before 6 p.m. [British Summer Time] on 22nd August, the ships will sail to the British Zone in Germany, where the passengers will be immediately disembarked. This is the only territory under British jurisdiction, excluding Cyprus and Palestine, in which such a large number of people may be adequately accommodated and cared for within a reasonable amount of time.”
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„<i>Da es offensichtlich für drei britische Transportschiffe unmöglich ist, für unbestimmte Zeit in französischen Küstengewässern zu ankern, wurde beschlossen, dass, wenn die Juden nicht vor dem 22. August 6 Uhr nachmittags (britische Sommerzeit) mit dem Ausbooten beginnen, die Schiffe nach der britischen Zone in Deutschland weiterfahren, wo die Passagiere sofort ausgebootet werden. Dies ist das einzige Territorium unter britischer Zuständigkeit außerhalb von Zypern und Palästina, in dem mit vertretbarem Zeitaufwand eine solch große Anzahl Menschen angemessen untergebracht und versorgt werden kann.</i>“
</p>
</blockquote></div></div>
<p>Doch auch diese Androhung bewog nicht viele Juden, die Schiffe zu verlassen. Sie konterten mit einem eintägigen Warn-<a href="Hungerstreik" title="Hungerstreik">Hungerstreik</a> und der Parole <i>„Entweder das Land Israel, oder der Tod auf den Schiffen“</i>. Nach Ablauf der Frist hatten nur 130<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (andere Quellen nennen 60 bzw. 103) vorwiegend alte und gebrechliche Personen das Asylangebot angenommen und die Schiffe verlassen. Am Abend des 22. August lichteten die Schiffe die Anker mit Kurs <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a>. In <a href="Gibraltar" title="Gibraltar">Gibraltar</a> wurde am 25. August die Fahrt unterbrochen, da durch den Druck der internationalen Medien das britische Parlament den Beschluss, die Juden in der <a href="Britische_Besatzungszone" title="Britische Besatzungszone">Britischen Besatzungszone</a> Deutschlands zu internieren, noch einmal diskutierten wollte. Nach fünftägiger Beratung wurde der Beschluss bestärkt und die Weiterfahrt der Schiffe angeordnet.
</p><p>Am Morgen des 8. Septembers<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erreichten die Schiffe unter Begleitung von drei Zerstörern und mehreren Schnellbooten den Hamburger Hafen. Ein Schiff nach dem anderen legte – wahrscheinlich – am Petersenkai beim Schuppen 29 an, der mit <a href="Stacheldraht" title="Stacheldraht">Stacheldrahtbarrieren</a> weiträumig abgeriegelt war. Dennoch wurde die Ankunft der Schiffe von rund zweihundert <a href="Journalist" title="Journalist">Journalisten</a> beobachtet, die weltweit an Zeitungen berichteten. Die zum Teil gewaltsame Evakuierung der Schiffe <i>Ocean Vigour</i><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <i>Runnymede Park</i> durch annähernd eintausend britische Soldaten, durch die 24 Flüchtlinge ernstlich verletzt wurden, schürte das Entsetzen ob der Brutalität, mit der die Briten ihre Politik durchsetzten. Die Passagiere der <i>Runnymede Park</i> weigerten sich, von Bord zu gehen, und „verbarrikadierten sich in den Laderäumen. Ein Ultimatum der Briten, das Schiff freiwillig zu verlassen, wurde abgelehnt. Englische Soldaten gingen daraufhin an Bord, um mit Tränengasbomben und Wasserschläuchen zu erzwingen, was sonst nicht zu erreichen war.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Erscheinungsbild der Flüchtlinge, die größtenteils seit 59 Tagen die extremen Bedingungen an Bord der verschiedenen Schiffe durchlebt hatten, ergänzte die Wirkung.
</p><p>Zur allgemeinen Überraschung verließen alle Passagiere der <i>Empire Rival</i> das Schiff freiwillig. Bei einer anschließenden Durchsuchung des Schiffes wurde eine Bombe mit Zeitzünder entdeckt, die offensichtlich bereits in Frankreich an Bord geschmuggelt worden war. Damit sollte das Deportationsschiff nach der Evakuierung zerstört werden. Die Bombe wurde in nahegelegene Marinebaracken gebracht; doch noch vor dem Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes löste der Zeitzünder die Detonation aus.
</p><p>Aus Solidarität demonstrierten 4000 Bewohner des <a href="Displaced_Persons" class="mw-redirect" title="Displaced Persons">DP</a>-Lagers <a href="Displaced_Persons-Lager_Bergen-Belsen" class="mw-redirect" title="Displaced Persons-Lager Bergen-Belsen">Belsen-Hohne</a> gegen die Ausbootung der <i>Exodus</i>-Juden in Hamburg. 400 weitere Lagerbewohner aus Belsen-Hohne reisten nach Hamburg und versuchten, auf den abgesperrten Petersenkai zu gelangen, woran sie von der deutschen Polizei gehindert wurden.
</p><p>Die Juden wurden in Eisenbahnwagen gebracht, die zuvor als Truppentransporter eingesetzt worden waren; dabei wurde Musik über Lautsprecheranlagen übertragen. Die leeren Waggons mit vergitterten Fenstern sowie die Begleitmusik riefen vielfach Erinnerungen an die Judendeportation im Dritten Reich und die Ankunft in verschiedenen <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslagern</a> hervor. Die Juden wurden mit der Eisenbahn nach <a href="L%C3%BCbeck-K%C3%BCcknitz" title="Lübeck-Kücknitz">Lübeck-Kücknitz</a> transportiert. Im dortigen Bahnhof, der gleich wie der Petersenkai mit Stacheldrahtzäunen abgeriegelt war, mussten die Flüchtlinge auf LKW umsteigen und wurden weiter in die beiden Lager Pöppendorf und Am Stau befördert.
</p><p>Das Medienecho war zweigeteilt. Während britische Medien und Zeitungen unter britischem Einfluss die Zurückhaltung, Fairness und Menschlichkeit der britischen Soldaten sowie den gewaltsamen Widerstand der Juden betonten, berichteten zahlreiche andere Journalisten über das brutale Vorgehen britischer Soldaten, den vielfachen passiven Widerstand der Juden und die Parallelen zwischen dem britischen Verhalten und Vorkommnissen im Nationalsozialismus. Auch sammelten amerikanische Journalisten Unterschriften für ein Protesttelegramm an Präsident <a href="Harry_S._Truman" title="Harry S. Truman">Truman</a>. Von britischer Seite wurde den kritisch berichtenden Medien gezielte antibritische Hetze vorgeworfen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lager_Pöppendorf_und_Am_Stau"><span id="Lager_P.C3.B6ppendorf_und_Am_Stau"></span>Lager Pöppendorf und Am Stau</h3></div>
<p>Das <a href="Lager_P%C3%B6ppendorf" title="Lager Pöppendorf">Lager Pöppendorf</a> im Waldhusener Forst lag 800 m vom Bahnhof Kücknitz entfernt, an der Straße vom <a href="Forsthaus_Waldhusen" title="Forsthaus Waldhusen">Forsthaus Waldhusen</a> nach Pöppendorf. Das Lager wurde im Juli 1945 als Internierungslager für <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmachtsangehörige</a> errichtet. Danach wurde es ab November 1945 als <a href="Fl%C3%BCchtlingslager" title="Flüchtlingslager">Durchgangslager</a> für deutsche Flüchtlinge aus den Ostgebieten genutzt. Mit insgesamt über 500.000 Ostflüchtlingen während der Existenz des Lagers war Pöppendorf das größte Lager in <a href="Schleswig-Holstein" title="Schleswig-Holstein">Schleswig-Holstein</a>.
</p><p>Das Lager Am Stau war ein ehemaliges <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS</a>- und <a href="Zwangsarbeiter" class="mw-redirect" title="Zwangsarbeiter">Zwangsarbeiterlager</a> auf der <a href="Herreninsel_(L%C3%BCbeck)" title="Herreninsel (Lübeck)">Herreninsel</a>, das im Sommer 1947 für polnische Displaced Persons genutzt wurde.
</p><p>Bereits am 19. August, und damit drei Tage bevor die drei Deportationsschiffe von Port-de-Bouc abfuhren bzw. zwei Tage bevor das Ultimatum gestellt wurde, wurden die Vorbereitungen eingeleitet, um die beiden Lager für die Aufnahme der jüdischen Flüchtlinge vorzubereiten. Die Lagerinsassen wurden auf andere DP-Lager verteilt, und von britischen <a href="Pionier_(Milit%C3%A4r)" title="Pionier (Militär)">Pionieren</a> wurden die Lager mit doppeltem Stacheldrahtzaun und Wachtürmen mit Scheinwerferanlagen umgeben. Neben den Lagerbaracken und Hütten wurden zusätzliche Zelte aufgebaut. Der Lübecker Senat protestierte am 23. August erfolglos gegen die zusätzliche Belastung für die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt.
</p><p>Am Abend des 9. Septembers waren von den ursprünglich 4554 <i>Exodus</i>-Juden 4319 Menschen in den beiden Lagern einquartiert. Von der UN-Organisation <a href="Internationale_Fl%C3%BCchtlingsorganisation" title="Internationale Flüchtlingsorganisation">IRO</a> wurde ihnen der Status als Displaced Persons angeboten, was eine bessere Lebensmittelversorgung bedeutet hätte. Doch das Angebot wurde ausgeschlagen, da dies als Aufgabe des Status als Auswanderer nach Palästina empfunden wurde. Zur Bekundung ihres ungebrochenen Willens, nach wie vor nach Palästina auszureisen, organisierten die Juden Demonstrationen in den Lagern. Von der britischen Lagerverwaltung unbemerkt, wurden Hagana-Kontaktpersonen in die Lager eingeschleust, die den Kontakt zum jüdischen Zentralkomitee in Belsen aufrechterhielten. Eine dieser Kontaktpersonen, Benjamin Gruszka, wurde gar von der Lagerleitung als Dolmetscher eingesetzt. Bei der Übersetzung ließ er kleine Informationen einfließen, die den Juden deutlich machten, welche Anweisungen der Lagerverwaltung sie nicht befolgen sollten. So konnte, von den Briten unbemerkt, der Widerstand koordiniert werden. Ein Mittel des Widerstands war die Verweigerung der persönlichen Daten wie Name, Alter und Herkunft. Dadurch scheiterten die Briten letztlich mit ihrem Versuch, die <i>Exodus</i>-Juden zu registrieren.
</p><p>Am 15. September wurde ein jüdisches Lagerkomitee unter der Leitung von Mordechai Rosmann gewählt. Das Komitee war einerseits Ansprechpartner für Lagerverwaltung und Lagerpersonal, andererseits Organisator für fast täglich stattfindende Protestdemonstrationen gegen die Briten. Unter der Leitung des Komitees wurde das Leben in den Lagern mehr und mehr von den Juden selbst organisiert, einschließlich medizinischer Versorgung, Kindergarten, schulischer Bildung für Kinder wie Erwachsene sowie kulturelle Angebote wie Kino, Musik und eine eigene Lagerzeitung. Am 25. September wurde das bereits in Port-de-Bouc unterbreitete Angebot der französischen Regierung erneuert, die Juden in Frankreich aufzunehmen. Verbunden war das Angebot mit der Zusage einer deutlich verbesserten Lebensmittelversorgung (2800 kcal pro Tag); zudem wurde die reguläre Lebensmittelversorgung für die Lagerinsassen am 1. Oktober auf 1500 kcal täglich reduziert. Dennoch wurde dieses Angebot der freien Ausreise nach Frankreich nicht angenommen.
</p><p>Nachdem alle Versuche, die <i>Exodus</i>-Juden zu registrieren, gescheitert waren, wurde dieses Vorhaben von den Briten aufgegeben. Ab Anfang Oktober wurden die Wachtürme und Scheinwerferanlagen abgebaut, die nach britischer Darstellung nur für die Dauer der Registratur vorgesehen waren. Auf Bitten des jüdischen Komitees wurde der doppelte Stacheldrahtzaun nicht abgebaut, sondern blieb zum Schutz der Lager erhalten. Nach mehreren antisemitischen Äußerungen durch Lübecker Bürger und Offizielle und selbst in der lokalen Presse wurde eine solche Schutzmaßnahme als nötig empfunden. Am 6. Oktober wurde die Lagerleitung dem Komitee übertragen, und die britischen Wachposten wurden vollständig abgezogen. Die Juden erhielten neue Papiere und das Recht, die Lager zu verlassen. Von dieser Möglichkeit machte nur ein Teil der Lagerbewohner Gebrauch. Da die Lager Pöppendorf und Am Stau mit ihren einfachen Hütten und Wohnzelten nicht winterfest waren, wurde von der britischen Verwaltung die Verlegung der Bewohner nach <a href="Emden" title="Emden">Emden</a> und <a href="Wilhelmshaven" title="Wilhelmshaven">Wilhelmshaven</a> angeordnet. Das jüdische Lagerkomitee stimmte dieser Anordnung zu. Vom 2. bis 5. November wurden 2342 Bewohner des Lagers Pöppendorf per Eisenbahn in die ehemalige Kaserne nach Emden gebracht, die rund 1550 Bewohner des Lagers Am Stau in das Marinelager nach Wilhelmshaven-<a href="Sengwarden" title="Sengwarden">Sengwarden</a>.
Am 5. November waren die letzten <i>Exodus</i>-Passagiere in die neuen Unterkünfte umquartiert. Die Lager Pöppendorf und Am Stau wurden danach umfangreich renoviert und standen ab dem 17. November wieder als Durchgangslager für Ostflüchtlinge zur Verfügung. Pöppendorf wurde bis zum Sommer 1950 als Flüchtlingsdurchgangslager genutzt. Danach wurde das Lager abgerissen; heute erinnern nur noch eine Gedenktafel im Waldhusener Forst<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die Grabstätten der in Pöppendorf verstorbenen Kinder auf dem <a href="J%C3%BCdischer_Friedhof_(L%C3%BCbeck-Moisling)" title="Jüdischer Friedhof (Lübeck-Moisling)">Jüdischen Friedhof</a> im 18 km südwestlich liegenden <a href="L%C3%BCbeck-Moisling" title="Lübeck-Moisling">Lübeck-Moisling</a> an das Lager. Das Gelände des ehemaligen Lagers ist heute ein dichter Nadelwald.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lager_Emden_und_Sengwarden">Lager Emden und Sengwarden</h3></div>
<p>Die <i>Exodus</i>-Juden wurden nach Emden in die <i>Karl von Müller-Kaserne</i> an der Auricher Straße und in das ehemalige Marinelager Wilhelmshaven-Sengwarden, der heutigen <i>Admiral Armin Zimmermann-Kaserne</i>, gebracht. Die in der Emder Kaserne einquartierten <a href="Polnische_Besatzungszone" title="Polnische Besatzungszone">polnischen Besatzungstruppen</a> wurden dafür in andere Quartiere umgesiedelt. Die Fahrt von den Lagern Pöppendorf und Am Stau bis zum Bahnhof <a href="Bad_Schwartau" title="Bad Schwartau">Bad Schwartau</a> wurde wieder mit britischen Militär-LKWs vorgenommen, von da an mit der Eisenbahn. Die Flüchtlinge protestierten erfolgreich dagegen, unter der Bewachung von bewaffneten Soldaten und in vergitterten Waggons zu reisen. Die Wachen wurden abgezogen und die Drahtverhaue vor den Zugfenstern entfernt. Die Platzverhältnisse in den neuen Unterkünften waren weiterhin sehr beengt; viele mussten zu zweit in einem Bett schlafen. Doch mit festen Gebäuden, ordentlichen Betten und Zentralheizung waren die Bedingungen erheblich besser.
</p><p>Die jüdische Selbstverwaltung wurde auch in Emden und Sengwarden fortgeführt. Die Organisation entsprach der in den <a href="Kibbuz" title="Kibbuz">Kibbuzim</a>; daher bezeichneten die Juden das Lager Emden als Kibbuz „Ha Bokeja“. Die Vorbereitung auf die Einreise nach Palästina, gleich ob auf legalen oder illegalen Wegen, wurde intensiv vorangetrieben und von der Hagana tatkräftig unterstützt. Da die Briten auch die Ehepartner von legal zugelassenen Einwanderern nach Palästina einreisen ließen, wurden zahlreiche <a href="Scheinehe" title="Scheinehe">Scheinehen</a> geschlossen. Allein am 30. Dezember 1947 fanden neun <a href="Trauung" class="mw-redirect" title="Trauung">Trauungen</a> im Lager Emden statt. Auch mit gefälschten Ausweispapieren gelangten viele <i>Exodus</i>-Juden über <a href="Holland" title="Holland">Holland</a> und <a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a> nach <a href="Marseille" title="Marseille">Marseille</a> und weiter nach Palästina. Dort wurden die Ausweispapiere an die Hagana weitergegeben, die sie umfälschte und nach Emden zurückbrachte. Auf den Flüchtlingsschiffen, die nach wie vor Richtung Palästina fuhren, erhielten die ehemaligen <i>Exodus</i>-Passagiere den Vorrang. Bis April 1948 waren nur noch rund 1800 <i>Exodus</i>-Juden in Emden und Sengwarden.
</p><p>Die Lager in Emden und Sengwarden waren nicht abgesperrt; die Bewohner konnten sich frei in den Städten bewegen. Durch die gute Versorgungslage der Juden, die häufig besser als die der deutschen Bevölkerung war, führten selbst diese sehr freien Internierungsbedingungen nicht zu einem schnelleren Abwandern. Über Tausch- und Schwarzhandel sowie Dienstleistungen entstanden zum Teil enge Kontakte mit der benachbarten deutschen Bevölkerung. Auf dem Kasernengelände verbrachten jüdische und deutsche Kinder und Jugendliche viel gemeinsame Zeit.
</p><p>Mit der Unabhängigkeit und Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 entfielen alle Restriktionen gegenüber den Juden. Dennoch dauerte es noch längere Zeit, bis die <i>Exodus</i>-Passagiere in das vom <a href="Pal%C3%A4stinakrieg" title="Palästinakrieg">Unabhängigkeitskrieg</a> belastete Land ausreisen konnten. Die Lager Emden und Sengwarden wurden ab Juli 1948 geräumt; die verbliebenen Bewohner wurden in andere Lager umquartiert, aus denen sie schneller nach Israel auswandern konnten. Wenige Juden wanderten auch nach <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a> oder in die <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">USA</a> aus. Die Lager Emden und Sengwarden wurden im August 1948 geschlossen. Damit war die Operation Oasis, die seit September 1947 nicht weiterverfolgt wurde, beendet. Der letzte amtliche Eintrag zur Operation Oasis war vom Juli 1948 und benannte den Verlust von 105 Schlagstöcken im Wert von 255,38 <a href="Reichsmark" title="Reichsmark">Reichsmark</a>. Die Schlagstöcke, die die Briten für die Ausschiffung der Juden von der Hamburger Polizei geliehen hatten, mussten nun ersetzt werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auswirkungen">Auswirkungen</h2></div>
<p>Durch die Operation Oasis erhielt Großbritannien durch die unsensibel und herzlos strikte Bürokratie von der Weltöffentlichkeit ein desaströses Echo und stand in sehr schlechtem Licht da. Selbst der engste Verbündete, die USA, distanzierte sich zunehmend. Die weltweite Entrüstung führte zu einer zunehmenden Sympathie für den künftigen Judenstaat, die sich auch auf das <a href="UNSCOP" title="UNSCOP">UNSCOP</a> auswirkte. Um den außenpolitischen Schaden zu begrenzen, wurde die Operation Oasis nicht weiter verfolgt und wurden keine weiteren Flüchtlinge mehr nach Europa zurückgebracht. Diese Kursänderung in der Politik wurde jedoch nicht öffentlich verkündet. Der Mossad le Alija Bet fürchtete daher weiterhin die Deportation nach Europa und ordnete für die Flüchtlingsschiffe eine Änderung der Widerstandsstrategie hin zum passiven Widerstand an. Damit sollten außer der befürchteten Rückführung nach Europa auch weitere Tote und Verletzte vermieden werden. Dennoch war bereits auf dem ersten Flüchtlingsschiff nach der <i>Exodus</i>-Affäre, der <i><a href="Af-Al-Pi-Chen" title="Af-Al-Pi-Chen">Af-Al-Pi-Chen</a></i> (hebräisch für „Trotzdem“, in Anlehnung auf die <i>Exodus</i>-Affäre und als Bekräftigung, die illegale Einwanderung weiter zu betreiben), wiederum ein Todesopfer zu beklagen.
</p><p>Um der Flüchtlingsmassen Herr zu werden, richteten die Briten auf Zypern weitere Internierungslager ein. Die Lasten der Internierung, der internationalen Kritik und Isolierung sowie der anhaltenden Probleme in Palästina verstärkten und beschleunigten die Bemühungen der britischen Regierung, die bereits am 14. Februar 1947 angekündigte Aufgabe des Mandats umzusetzen. Keine drei Monate nach der <i>Exodus</i>-Affäre wurde auf der UNO-Vollversammlung das Mandatsende zum 14. Mai 1948 und die Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat beschlossen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jan Henrik Fahlbusch u. a: <i>Pöppendorf statt Palästina. Zwangsaufenthalt der Passagiere der „Exodus 1947“ in Lübeck. Dokumentation einer Ausstellung</i>. Dölling und Galitz, Hamburg 1999, ISBN 3-933374-29-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Operation_Oasis?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Operation Oasis</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_12/Demokratische_Geschichte_Band_12_Essay_11.pdf">Pöppendorf statt Palästina</a> (PDF-Datei; 6,53 MB)</li>
<li><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120420122315/http://www1.uni-hamburg.de/rz3a035//exodus194711.html">Operation Oasis</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. April 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/century/1940-1949/Story/0,,105124,00.html">Operation Oasis</a>, britische Reportage vom 9. September 1947 (engl.)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.palyam.org/Hahapala/Map_present/ExodusEn">Rückfahrt nach Europa</a> der Exodus-Passagiere (Stationen 12–14)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120621020007/http://www1.uni-hamburg.de/rz3a035//exodus194712.html">Return to Germany, the Country Responsible for the Holocaust</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Juni 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=dwp&datum=19470908&seite=1"><i>„Exodus“-Flüchtlinge gingen in Hamburg an Land.</i></a> In: <i>Weltpresse. Unabhängige Nachrichten und Stimmen aus aller Welt / Weltpresse</i>, 8. September 1947, S. 1 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/dwp</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=wku&datum=19470908&seite=1"><i>Räumung eines Dampfers hat begonnen.</i></a> In: <i>Wiener Kurier. Herausgegeben von den amerikanischen Streitkräften für die Wiener Bevölkerung</i>, 8. September 1947, S. 1 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/wku</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=nos&datum=19470911&seite=2"><i>Exodus 1947.</i></a> In: <i>Neues Oesterreich/Neues Österreich. Organ der demokratischen Einigung</i>, 11. September 1947, S. 2 (online bei <a href="ANNO_%E2%80%93_AustriaN_Newspapers_Online" title="ANNO – AustriaN Newspapers Online">ANNO</a>).<span style="display:none">Vorlage:ANNO/Wartung/nos</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Am 5. Mai 2011 (vorübergehend?) nicht mehr vorhanden. Am 24. April 2013 in zerstörtem Zustand vorgefunden.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2024-11-15" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Operation_Oasis&oldid=250364832">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>